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Laura Halding-Hoppenheit

Kommunalpolitik

„Seit über 30 Jahren engagiere ich mich in der AIDS-Hilfe - fast genauso lange, wie es AIDS gibt. Ich kämpfe vor allem gegen die Diskriminierung der Betroffenen. HIV hat die Gesellschaft verändert, aber es ändert nicht die Menschen, sondern nur deren Lebensqualität, deshalb steht für mich der einzelne Mensch im Mittelpunkt. Ich habe viele Freunde an diese Krankheit verloren, und leider ist weiterhin Bedarf da, um zu helfen bzw. aufzuklären. Das Wichtigste ist, das Stigma von den Menschen zu nehmen und sie so zu sehen, wie sie sind. Meine Liebe, meine Kraft und mein Einsatz gehören den Menschen, deshalb möchte gerne die Jury unterstützen.“

Laura Halding-Hoppenheit, Inhaberin des KingsClubs, eines der ältesten Schwulenlokale in Deutschland, und LGBT- und AIDS-Aktivistin sowie Kommunalpolitikerin in Stuttgart. Studium der Kunstgeschichte und Archäologie in Bukarest. Aktiv bei dem Verein zur Hilfe für suchtmittelabhängige Frauen „Lagaya“ sowie in Mutter-Kind-Projekten, fördert das Café „La Strada“, das sich um südosteuropäische Prostituierte in der Stuttgarter Altstadt kümmert. Seit Mai 2014 Stadträtin der Partei DIE LINKE. in Stuttgart. Mitglied im Sozial- und Gesundheitsausschuss sowie im Internationalen Ausschuss der Stadt Stuttgart, Mitglied im Landesvorstand der Partei DIE LINKE. in Baden-Württemberg.
Trägerin des „Rosa-Detlef“-Preises, des „PositHIV-Preises,  Trägerin des Bundesverdienstkreuzes am Bande und Ehrenmitglied der Deutschen AIDS-Hilfe. Von DEHOGA Baden-Württemberg für die unternehmerische Leistung und ihr soziales Engagement gegen Diskriminierung und Ausgrenzung von Minderheiten, vor allem der Homosexuellen, als „Unternehmerfrau des Jahres“ ausgezeichnet.