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Dr. Michael Bochow

Soziologe, Berlin

„In Deutschland bleibt HIV auf absehbare Zeit ein bedeutsames Thema, vor allem unter schwulen Männern, die nach wie vor besonders betroffen sind. Als langjährig in der HIV-Präventionsforschung engagierter Sozialwissenschaftler und als langjähriger Kooperationspartner der Deutschen AIDS-Hilfe und vieler regionaler AIDS-Hilfen finde ich es wichtig, dass „Best-Practice"-Modelle in der Frühdiagnose von HIV, in der Versorgung und der sozialen Integration von Menschen mit HIV gewürdigt werden. Deshalb engagiere ich mich gerne in der Jury für den HIV-Community-Preis."

Dr. rer. pol. Michael Bochow, geboren 1948, arbeitete nach seinem Studium der Politikwissenschaft und Soziologie als Soziologe von 1973 bis 1979 an der FU Berlin und von 1980 bis 1986 am Berliner Max-Planck-Institut für Bildungsforschung  Seitdem ist er engagiert in der sozialwissenschaftlichen AIDS-Forschung und der Minderheitenforschung. Von 2005 bis 2012 war Bochow am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung in der Forschungsgruppe Public Health tätig. Seitdem ist er freiberuflich aktiv. Bochow ist Autor zahlreicher Veröffentlichungen z.B. zur AIDS-Prävention für schwule Männer/andere MSM und zu den Lebenswelten schwuler Männer sowie zu schwulen Männern im dritten Lebensalter u.a.: „Schwules Leben in der Provinz – Zum Beispiel Niedersachsen“ (Edition Sigma, Berlin 1998), „Das kürzere Ende des Regenbogens – HIV-Infektionsrisiken und soziale Ungleichheit bei schwulen Männern“ (Edition Sigma, Berlin 2000) und „Ich bin doch schwul und will das immer bleiben. Schwule Männer im dritten Lebensalter“ (Edition Waldschlösschen im MännerschwarmSkript Verlag, Hamburg 2005).