So konnte der HIV-Community-Preis helfen  

Sie wollen wissen, wie es den Gewinnerprojekten des ersten Ausschreibungsjahrs geht? Für welche Aktivitäten konnte das Preisgeld verwendet werden? Was konnte mit dem Preisgeld bewirkt werden?

1. Preisträger: Hannöversche AIDS-Hilfe e.V.

Projekt: Interkulturelles Gartenprojekt „Die Gesundgärtner

Die Freude über den Gewinn des 1. Preises des HIV-Community-Wettbewerbs 2013 war bei allen Beteiligten überaus groß! Das Preisgeld wurde hauptsächlich für die mit vereinten Kräften und gegenseitiger Unterstützung durchgeführte Sanierung unserer  dringend restaurationsbedürftigen Gartenlaube verwandt, die sich nun statt in tristem Grau in strahlendem Rot – Blau und mit neu gestalteten Innenräumen zeigt. Dabei zeigten sich bis dato nicht gewusste handwerkliche Fähigkeiten. Gerade rechtzeitig zum großen Sommerfest der Hannöverschen  AIDS – Hilfe e.V. wurden wir fertig und von allen Besuchern sehr gelobt. In diesem Frühjahr beginnen wir nun den Bau unseres neuen Brunnens. Wir freuen uns sehr auf die bald beginnende Saison 2015 und auf den Einsatz unserer in den  vergangenen Jahren neu erworbenen Obst- und Gemüseanbaukenntnisse. (Barbara Neumann, Dipl. Sozialarbeiterin, Hannöversche AIDS-Hilfe e.V.)

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2. Preisträger: AIDS-Hilfe Hamburg e.V.

Projekt: „Café Afrika“

Während der letzten zwei Jahre hat sich das „Café Afrika“ noch fester verankert. Die Entwicklung der Teilnehmerzahlen ist konstant positiv geblieben. Die Zielsetzung des Projekts, eine möglichst breite Anzahl an Migrant_innen zu erreichen durch die Vermittlung von Grundwissen in Sachen HIV/AIDS und sexuelle Gesundheit, vor allem in verschiedenen afrikanischen Sprachen, hat sich dabei als unabdingbar erwiesen. Das Preisgeld ist nun direkt in die Weitergestaltung von „Café Afrika“ eingeflossen, gelegentlich haben wir externe Referenten zu den Veranstaltungen eingeladen. Ein teil des Geldes haben wir für die selbständigen Einsätze der Gesundheitsbotschafter_innen in ihren Communities (Stadtteilfest, Fußballturniere, Treffen von Kulturvereinen etc …) benutzt. Bemerkenswert ist nach wie vor die Motivation der ehrenamtlich engagierten Gesundheitsbotschafter_innen, obwohl die meisten von ihnen in unsicheren Aufenthaltsverhältnissen sind und ihnen durch die Teilnahme keinerlei Perspektive eröffnet werden, im Gegenteil, sie immer mit der Abschiebung rechnen müssen. (Hapsatou Oudini, Präventionsnetz Migration, AIDS-Hilfe Hamburg e.V.)

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Publikumspreisträger: Schwulenberatung Berlin gGmbH

Projekt: “Lebensort Vielfalt”

Dem Projekt „Lebensort Vielfalt“ geht es soweit gut. Unser Haus erfreut sich noch immer vieler Besucher_innen aus dem In- und Ausland. 
Wir haben das Preisgeld eingesetzt, um ein Auto für unser hauseigenes Café und Restaurant „Wilde Oscar“ in Berlin-Charlottenburg zu finanzieren. So können wir das Catering aufbauen und Werbung für uns machen. Auf dem Auto ist auch das Logo zum HIV-Community-Preis angebracht, so machen wir auch damit Werbung und sind stolz darauf. (Marcel de Groot, Geschäftsführer Schwulenberatung Berlin gGmbH)

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